Hi Leute, vielen Dank für die Blumen!!! Schön dass Euch meine Z1 so gut gefällt. Mein Anspruch war: Ich will eine Z1B in dem Zustand wieder herstellen wie sie mal neu aussah. Begonnen hatte ich die Aktion Anfang Oktober 2008 und wurde 03.04.2009 fertig. Ich hatte sie komplett zerlegt und pedantisch genau neu aufgebaut. Der Rahmen und alle sonstigen "Schwarzteile" (auch Naben u.s.w.) wurden glasperlengestrahlt und neu lackiert (nicht kunststoffbeschichtet). Chromteile wurden neu verchromt. Motordeckel poliert, aber nicht auf Hochglanz. Verschleißteile wurden alle erneuert. Was noch zu retten war habe ich wieder aufgearbeitet. Was fehlte, nicht original oder kaputt war, habe ich teils durch gute Gebrauchtteile bzw. Replika-Teile ersetzt. Die Kurbelwelle mußte ich tauschen, da ein Pleuelauge schlimm eingelaufen war. Kolben, Zylinderbuchsen, Ventile, Steuerkette, Laufrollen u.s.w. sind neu. Die Felgenringe habe ich erneuert und neu eingespeicht (das hat mir übrigens am allermeisten Spaß gemacht). Sämtliche Lager, Simmerringe, Dichtungen ect. sowieso neu. Sie ist also "äußerlich und innerlich" fast neuwertig. Und was sehr viel Zeit in Anspruch nahm: Das Putzen. V. a. die Motorenteile (Gehäuse, Zylinder, Zylinderkopf). Strahlen an Motorenteilen kam für mich nicht in Frage, da der Motor vor 35 Jahren auch nicht "gestrahlt" aussah. Ich ging so vor: Nach dem ich den Motor mit Motorreiniger und viel Wasser vorgewaschen hatte, habe ich die Oberflächen mit Stahlwolle behandelt, eine sehr feine, milde (sollte möglichst keine Kratzer machen) und anschließend mit einem Mittel aufbereitet mit dem ich schon mein erstes Mofa geputzt hatte. Das Zeug gibt es, seit ich Denken kann, bei uns auf der Regensburger Warendult: Gundel-Putz. Damit habe ich alles außen geputzt und poliert. V. a. die Motorenoberflächen (und Ecken) auch an den Vergasen, Benzinhahn u.s.w,. Das Ergebnis habt Ihr ja nun gesehen und gelobt. Danke. Schönen Gruß, Roland
Zuletzt geändert von rolsti am 06.04.2009, 21:33, insgesamt 1-mal geändert.
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