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 Betreff des Beitrags: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 19.03.2010, 21:37 
Hi Leut´s.
Neulich hatten wir einen Thread,indem es um Werkzeug und Zündkerzengewinde-Reparaturhülsen ging.
Heute musste ich einen Zylinderkopf reparieren.
Zwei Kerzengewinde wahren ausgerissen.

Für unser Forumsarchiv...hier eine kleine Reparatur Doku.

Es gibt verschiedene Hersteller/Anbieter von Gewindehülsen-Reparatur-Sets.
Bei dieser Reparatur habe ich BERU verwendet.

Zum Material.

Kerzengewinde-Spezialschneider von BERU oder (baugleich) von E & S....M 16 x 1,25.
Reparaturhülse von Beru M 14 x 1,25 und 19 mm lang.
Loctide hochfest.
Ein Hammer und ein Körner.
Ein Kawasaki Hauptständerbolzen von Z1/Z1A/Z1B/Z900A/Z1000A....der hat das Gewinde M 14 x 1,25
Aceton zum entfetten.(Damit das Loctide "hochfest" wirken kann)
Etwas Öl zum Schneiden.
Knarre,Verlängerung und 24 ´er Nuss für den Hauptständerbolzen und eine 19 ´er Nuss für den Gewindeschneider.

Zu den Bildern brauche ich wohl nicht viel sagen.
Nur eines.
Wenn ihr eine solche Reparatur macht,dann ohne Ventile...oder darauf achten,dass die Ventile auch wirklich geschlossen sind.
Der Gewindeschneider könnte sonst das Ventil beschädigen.
Gruss ****

P.S.:
Doppelklick auf die Bilder,und ihr könnt sie in voller Grösse sehen.
Viel SpaZz bei anschauen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 19.03.2010, 21:48 
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MeisterSchreiber
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Schön. Macht immer wieder Spaß, solche kleinen Bilddokus anzuschauen.

Gruß

Jürgen

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...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 19.03.2010, 22:18 
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Hi Achim,
sehr schön beschrieben und bebildert. Eine Frage noch zum Hauptständerbolzen: Wenn ich es richtig verstanden habe, hast Du den Bolzen zum Eindrehen der Gewindebuchse verwendet? Dann muß ja das Gewinde dieses Bolzens und das der Zündkerze das gleiche sein.
Gruß,
Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 19.03.2010, 22:38 
Hi rolsti...
Siehe mein Posting..."Materialaufstellung"....beides M 14 x 1,25.... :winken01:
Gruss ****


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 19.03.2010, 23:12 
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Wenn es die Bibel nicht schon geben würde , wüsste ich was vorne drinn steht.
(c) Autor Achim .......

:applaus01: :applaus01: :applaus01:

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Hier geht es zum Fotoalbum Z-Treffen. ! ! !
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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 09:19 
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MittagspausenTipper

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Hi Achim
Det sieht immer soooo einfach aus bei dir
Gruß Bruno


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 09:48 
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Wie immer Top Achim.
Mit dem richtigen Werkzeug (und ein bischen Übung -2-3 Kerzengewinde verschrotten) ist das doch auch so leicht. :lol:
Gisi

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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 16:04 
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was mich interessieren würde, ist, welches loctite du da nimmst, was den thermischen beanspruchungen stand hält. welche nummer hat´n das zeug? im würth set steht zwar trocken einsetzen, mir wäre mit etwas kleber aber wohler, da auch schon mal eine hülse samt kerze wieder raus kam. kann zwar daran gelegen haben, die hülse nicht ordnungsgemäß eingepresst zu haben (war bislang auch erst einmal der fall), aber ein bisschen einkleben kann doch nicht schaden, oder? ich habe nur noch keine so hochtemepraturbeständige soße gefunden für zylinderköpfe. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 16:17 
900 dohc hat geschrieben:
welche nummer hat´n das zeug?

.....ist loctite für Fugen und Wellen.......sacht er Dir aber nächste Woche genau.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 16:35 
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für fugen und wellen habe ich auch, ist glaube ich 266 oder 268 oder so. bei etwas über 200 grad hören die dinger aber auf, meine ich. beim lenkkopflager z.b. bekomme ich die soße mit ner heißluftpistole wieder schön flüssig. daher habe ich bedenken, dass das im kopf (wo bestimmt mehr als 200 grad im brennraum herrschen) kaum was nutzt und habe es bislang gelassen. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 16:54 
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@ Amir,

wenn Du Time-Sert von Würth benutzt brauchst Du nichts verkleben.
Die Gweinebuchse wird mit einem balligen Werkzeug eingedreht und gegen das geschnittene Gewinde gepresst.
Dadurch gibt es keine Luft zwischen den beiden Gewinden. Wo keine Luft ist kann auch kein Kleber Platz finden.

Wenn Du willst kannst Du Dir folgende Link mit Docu und Links von Würth reinziehen.

http://www.z-club-germany.de/homepage/i ... ereparatur


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 17:03 
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emmeran,

die würth dinger nehme ich seit etlichen jahren. wie gesagt, bislang einmal mit sich wieder samt kerze rausdrehender buchse. daher mein gedanke.... :idee04:
ansonsten hats bisher auch zig fach gut funktioniert :daumen02:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 17:59 
Hi
Normalerweise braucht man die Beru auch nicht einkleben.
Aber..ob nun Beru oder Wüth.....zur Sicherheit würde ich die immer einkleben.
Dann dreht sich nie mehr eine Hülse ....doch mal raus.
Und...ich bevorzuge bei der Kerzengewindereparatur Würth ebend nicht...da ist Beru mein Favorit.
Bei Gewindereparatur M6 ist wiederrum Time Sert von Würth die beste Wahl.

Gruss ****


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 18:03 
Hi Emmeran.
Den Link haste nun auch schon in dem anderen Thread eingestellt.
Ich habe das Würth Reparaturset ebenfalls.
Bilder sind hier im Forum.
Ich habe das Schneidwerkzeug,die Gewindehülsen,den Fräser...usw.usw....
Ist nur meine Meinung....Würth ist nur bedingt tauglich.
Beru ist um Klassen besser.
Gruss ****


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 18:05 
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Zitat:
Würth ist nur bedingt tauglich.
Beru ist um Klassen besser


gibts dafür einen grund oder erfahrungswerte? :idee05:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 20.03.2010, 18:31 
Hi

RITE-LOK™ RT 20G Welle-Nabe-Verklebung - Farbe: Gelb/Braun - 50 ml

Wirkt bis weit über + 230 C°
Ein ebenbürdiges Produkt gibt es auch von Loctide.
Und es gibt auch eine Einklebesuppe welche weit über +300 C° aushält.
Nun 230 C°...Zylinderkpf-Temperatur.... :idee04: :idee05:
Ich habe schon einmal versucht,eine eingeklebte Hülse wieder raus zu bekommen.(bei einem Motor,welcher einige Tausend Km abgespuhlt hatte).
Fast unmöglich......ging nur,indem ich eine Kerze in die zu kurze Gewindehülse einklebte und zwei Tage einwirken liess.Beim herrausdrehen musste ich mich richtig anstrengen....
Und...das war eine 12,5 mm Hülse.
Will es nicht bei einer 19mm Hülse ausprobieren.
Gruss ****


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 21.03.2010, 11:19 
900 dohc hat geschrieben:
für fugen und wellen habe ich auch, ist glaube ich 266 oder 268 oder so. bei etwas über 200 grad hören die dinger aber auf, meine ich. beim lenkkopflager z.b. bekomme ich die soße mit ner heißluftpistole wieder schön flüssig. daher habe ich bedenken, dass das im kopf (wo bestimmt mehr als 200 grad im brennraum herrschen) kaum was nutzt und habe es bislang gelassen. :roll:



Schau mal........

http://www.amazon.de/J-B-AutoWeld-Klebs ... 274&sr=8-1


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 21.03.2010, 12:57 
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*Ex-User* hat geschrieben:
Fast unmöglich......ging nur,indem ich eine Kerze in die zu kurze Gewindehülse einklebte und zwei Tage einwirken liess.Beim herrausdrehen musste ich mich richtig anstrengen....
Und...das war eine 12,5 mm Hülse.
Will es nicht bei einer 19mm Hülse ausprobieren.
Gruss Achim


....kann ich nur bestätigen. Genau so hab ich es (nach tel. R. mit Achim) auch gemacht.
Zündkerze in zu kurze Hülse eingeklebt, zwei Tage liegen gelassen und dann Hülse samt Kerze rausgedreht. Ging zwar gut, aber die Hülse war richtig fest!

Gruß

Holger


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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 21.03.2010, 15:26 
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Achimus,mal noch ein paar "dumme" Fragen zum Werkzeug, da ich gestern von Maiki die Buchsen und auch den Gewindeschneider von Beru bekommen habe.
1. Mit welcher Bohrergröße bohrst du das Loch vor (14 mm? oder mehr).
2. Ich habe die Buchsen natürlich eingeklebt und auch verstemmt. Eingedreht mit einer alten Zündkerze
Die Buchsen scheinen sich aber nicht im geschnittenen Gewinde zu verstemmen ? Ohne verkleben könnten sie
sich also doch anscheinend wieder mit rausdrehen. Oder gibts noch einen Trick.

Bei den anderen M 6 Gewindebuchen schneiden die sich doch immer selber im Material ein und sitzen bombenfest.
Oder mach ich was falsch ??
Gruß
Gisi

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Gruß
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 Betreff des Beitrags: Re: Zündkerzengewinde-Reparatur.
BeitragVerfasst: 21.03.2010, 16:26 
Hi

Zündkerzengewinde
Zwei Grundsyteme.:

Gripp-304
Selbst-schneidende Gewindeeinsätze in verschiedenen Größen, Anbieter: Ideal Werkzeughandelsgesellschaft, Tel. 04102-30524.

ZGR 1
Einsätze für neu zu schneidende Gewinde, Anbieter BERU, Bestell-Nr. 1909 800 001 (M14 x 1,25)


Vorbereitung
Den Zylinderkopf abbauen. (Dieses ist jedoch nicht grundsätzlich erforderlich.)

Altes Gewinde ausbohren mit dem Spezialbohrer ,und dessen Längsnuten mit Fett oder bei abgebautem Kopf mit Öl einstreichen.
Jetzt bringst Du den Bohrer mit einem geeigneten Werkzeug (z.B.Knarre und Nuss) fluchtend zur alten Bohrung. Mit dem Vorschneidekegel des Bohrers das alte Gewinde vorsichtig herausgeschälen/schneiden.
Durch weiterdrehen wird auch gleich das neue M 16 x 1,25 Gewinde geschnitten.
Tipp: Häufiges kurzes Vor- und Zurückdrehen verbessert die Qualität des neuen Gewindes.

Gewindeeinsatz hineindrehen
Gewinde säubern durch Pressluft und entfetten. Jetzt drehst Du den Gewindeeinsatz auf eine Zündkerze(oder dem Hauptständerbolzen) und schraubst beide gemeinsam so in die neue Gewindebohrung ein, dass der Bund des Gewindeeinsatzes fest am Zylinderkopf aufliegt. Die letzte Vierteldrehung wird mit kleinem Ruck ausgeführt und der Einsatz sitzt absolut fest.
Gruss ****


P.S.
Wenn man den Drehmoment für das Einschrauben einer Zündkerze von 24 bis 29 N/m nicht überschreitet,
und wenn man die Zündkerze am Gewinde regelmässig mit CU-Paste einschmiert,dann dreht sich ein Beru-Einsatz nie mehr mit raus.

(2,5 kg-m x 9,81 = 24,52 N/m)


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