Bei der Überholung der Egli Gabel tauscht ein Problem auf. Die Egli-Gabel, so wie sie zusammengebaut war ist ca 2-3 cm länger als die Originale, so dass ich das Standrohr um diesem Betrag durch die obere Gabelbrücke schieben müsste, um auf den gleichen Abstand von Unterkante der Gabelbrücken zur Achsaufnahme zu kommen. Durchschieben möchte ich die Gabel aber nicht, weil es nicht gut aussieht und auch um diesen Betrag nicht geht, da die Gabelholme nicht am Lenker vorbeigehen. In der Egli Gabel sind die ganz normalen Standrohre der 900A4 verbaut, also hierist kein Längenunterschied gegeben. Die unterschiedliche Höhe kommt von einem anderen inneren Teleskopstoßdämpfer zustande, wobei der Durchmesser des Zylinders ebenfalls identisch ist, aber nicht das Gewinde für die unten in das Gleitrohr eingeführte Halteschraube. Die in der Egli Gabel verwendete Zylinderbasis ist a) dünner und b) innen nicht soweit ausgedreht wie die originale KAWA Basis c) zudem nicht kegelig abedreht.
Durch das andere Innenmaß kommt der Zylinder um den Betrag, der die Gabel länger ist nicht tief genug. Jetzt könnte ich natürlich die Zylinderbasis (Ziff 16 ) innen soweit ausdrehen lassen, dass es mit der originalen Zylinderbasis identisch ist. Dann wäre das Problem eigentlich gelöst. Aber....die in der Egli Gabel verbaute Zylinderbasis ist im Außendurchmesser dünner und weist in der Hülse (Ziff 13) einen ca. 1 mm breiten Spalt auf, der sich nicht wie bei der Orignalzylinderbasis verjüngt. Die originale Zylinderbasis geht hier mit viel weniger Spiel (geschatzt nur 0,10mm) einher, ist aber im oberen Bereich konisch abgedreht, so dass hier am Anfang der Hülse auch ein Luftspalt vorhanden ist. Frage ist, was ist besser: den breiten Spalt des Egli Teils beizubehalten und dieses Innen ausdrehen zulassen, so dass die Gabel / Zylinder insgesamt auf das Orignalmaß tiefer kommt oder einen Originalzylinder in konischer Form nehmen bzw. so einen anfertigen lassen.
Lt WHB hat dieser Spalt bzw. die Zylinderbasis ja eine Funktion und für mich stellt sich die Frage, wie würde sich das ändern. Hier der Text aus dem WHB zur Funktion der Gabel beim Einfedern. „ Kompressionshub.... Gegen Ende des Kompressionshubs wird der Abstand zwischen der konischen Zylinderbasis und der Hülse am Ende des inneren Rohrs immer kleiner. Die dadurch erfolgende Drosselung des Ölstroms durch diesen kleinen Spalt bremst die Abwärtsbewegung ab. Schließlich wird der Weg für das Öl ganz verschlosssen, so dass auf diese Weise der Kompressionshub beendet wird.“
Stellt sich die Frage, ob das konischeTeil, welches sich verjüngt besser ist oder durchaus ein gleich großer Spalt bleiben kann. In beiden Fällen kann ja irgendwann das vorhandene Öl nicht mehr komprimiert werden und bremst den Abwärtsdrank der Kolbenstange bzw. der Gabel. Ich habe mal Bilder beigefügt und hoffe, ihr versteht mich. Vermutlich hat aber noch nie jemand diese Problematik gehabt. Gruß Gisi
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ZGisi
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